Radio Musicians-Gear
Artist: Teflon Fonfara
Country, Town : Germany, Stuttgart
Nationality : German
Email: see web site
Genre : Pop, Humor
Instrument: Guitar
Web: www.fonfara.de/teflon/index.htm
Booking: self, by e-mail
Range : World-Wide
Prices : On demand

About me and my artwork:

Der wilde Stuttgarter

Die Stuttgarter Zeitung titulierte ihn als die "Kultfigur der wilden Stuttgarter" und das zu einer Zeit, als der Begriff "schrill" längst noch nicht zum szenenwirksamen Modewort gekürt war.
Was war geschehen und wie fing es an?

Eine Ausbildung bei der Tageszeitung und ein Kunststudium ebneten ihm den Weg in die Werbung und in jungen Jahren sorgte er schon mit wilden Ideen für Schlagzeilen. Er kaufte sich einen noblen, massiven Eichensarg und eröffnete 1978 "Stuttgarts ersten Sargverleih".

Der Stuttgarter Sarg-Verleih

Teflon Fonfara erzählt: "Tatsächlich verliehen habe ich den Sarg nur einmal für eine Party, aber der Werbeerfolg zwischen Hamburg und Wien war umwerfend". Während Stern und Spiegel seine kleine Sargverleih-Anzeige zitierten ("Sargmiete nur 100 Mark die Nacht!"), spielte er Rock´n´Roll und später in den 80er Jahren in Neue Deutsche Welle-Bands.
Er veröffentlichte bis dahin 3 LPs, die aber "zu schräg waren, um gut verkauft zu werden...".
In dieser Zeit legten sich viele Künstler und auch Bands modern klingende Namen mit einem "Plastik-Image" zu und hier tauchte erstmals der Begriff "Teflon Fonfara" auf, wobei "Teflon Fonfara" ein inzwischen im Pass eingetragener Künstlername ist und "Fonfara" sein richtiger Nachname, was ihm 21 Jahre später ein juristisches Problem bescherten sollte: Der schweizer Chemiekonzern möchte im Jahre 2003 die Nutzung des Namens "Teflon" untersagen, nach einem juristischen Hickhack nennt er sich jedoch weiterhin "Teflon Fonfara".

Von der Hallenbad-Party nach New York

1983 mietete er für eine Nacht das Leo-Vetter-Bad in Stuttgart Ost, lud 500 Leute und die Presse ein zu einem Spektakel mit Modeschau und mehreren Livebands und mit dieser legendären Geburtstags-Hallenbad-Party verabschiedete er sich von Stuttgart und ging nach New York.
Der erste Auftritt in USA war eine 3 Minuten kurze Solo-Performance in der TV-Show "New York Nits" und anstatt regulär Gitarre zu spielen, kratzte er eine abgewrackte Gibson Les Paul krächzend auf dem Fußboden des Fernsehstudios herum und Teflon Fonfara wurde zum Gespräch. Es folgte ein Auftritt in Coca Crystels TV-Show und weitere Auftritte in Clubs in Manhattan und nach einem Jahr kehrte er nach Stuttgart zurück.

Die SDR-Beschwerde

Mit ausgeprägten New Yorker Gefühlen schrieb er - gefrustet von der damaligen süddeutschen Medienlandschaft - einen Beschwerdebrief an den Süddeutschen Rundfunk mit inhaltlich klaren Fakten "zum schlimmen Programm" und anstatt einer Antwort erhielt er vom damaligen SDR-3-Chef einen Telefonanruf mit den Worten "Dann mach mal!".
Dies war Teflon Fonfara´s ungewollter Bewerbungseinstieg beim Stuttgarter Sender und er erfand für die Schwaben "Frau Kächele & Frau Peters", ein für 1986 wirklich fortschrittliches Radioereignis, das in der Machart später von vielen kopiert wurde.
Teflon Fonfara brach ein Tabu, denn er kümmerte sich nicht um die bis dahin übliche "Deutsche Rundfunk-Norm". Er lieferte der SDR-Redaktion die zuhause selbstproduzierten Kurzhörspiele ab, deren Hörgewohnheiten für so manches gemütliche Hörerohr recht heftig waren: Die Dialoge waren extrem schnell, die Vertonung vollkommen übertrieben und inhaltlich hart an der Grenze des Erlaubten.

Eine Orgasmusschaukel schrieb Radio-Geschichte

Beiträge wie "Die Orgasmusschaukel" oder "Das Kehrwochen-frühwarnsystem" machten Radiogeschichte. Teflon Fonfara schrieb jede Woche eine oder zwei neue Geschichten, sprach beide Stimmen selbst und produzierte alles im Alleingang in seinem kleinen Homestudio in Stuttgart Süd.
Dazu Teflon Fonfara: "Eine Beschwerde gab es nie, dafür überhäuften die Fans mich mit selbstgebackenen Hefezöpfen."
12 Jahre lang wurden die Kultdamen Frau Kächele & Frau Peters gesendet, es entstanden über 800 Folgen, die fast immer mit dem berühmten Slogan "Unser Hefezopf - mit einem Haufen Butter drin" endeten.
Für das Südfunk Fernsehen spielte Teflon Fonfara auch beide Damen selbst und als Gast in Stefan Raabs TV-Show präsentierte er die neueste CD der süddeutschen Kultweiber.
Es entstanden insgesamt vier Frau Kächele & Frau Peters CDs, eine LP und das Buch "Hefezopf-Power" mit Originaltexten von Teflon Fonfara aus der SDR 3-Radio-Show (Gatzanis Verlag Stuttgart).

Der SWR tötet einen Radio-Kult

Als die Sender SDR und SWF 1998 fusionierten, wurde trotz Tausender von Bittbriefen und Faxe der Fans die Kultserie zum neuen Sender SWR in Baden-Baden nicht übernommen, "denn es sind schwäbische Figuren und keine badischen....".
Das war das Ende eines Radio-Kultes. Die Radio-Stars leben seitdem weiter im Internet und werden auf ihrer Homepage monatlich von 6000 Fans besucht oder kommen über so manchen Firmenvertrag wieder ins Radio - wohlgemerkt im Werbeblock für ein Produkt.
Während die schwäbischen Radiodamen auch musikalisch zu rockigen Rhythmen oder Techno- und House-Beats kreischten, startete Teflon Fonfara auch andere Musikprojekte und veröffentlichte 1994 mit einem Chart-Erfolg den Techno-Song "Schwarze Wolken" mit dem O-Ton des Bergsteigers Luis Trenker (Position 27 der DJ-Top 40).

Die Magie zwischen den Tönen

Auch für die stilleren Klänge wurde gesorgt, er ließ sich vom Leonberger Gitarrenbauer Günter Eyb die bisher einmalige 10saitige "Electric Sitar" bauen, um im indisch zirpenden Sound neue musikalische Wege zu gehen.
So gründete Teflon Fonfara mit der Musikerin Susanne Hensler (indische Klangschalen) das Duo ART OF HARMONY, tourte mit dieser Relax-Show zu feierlichen Events, Spirit-Festivals und friedvollen Open-Air-Konzerten und zelebriert erfolgreich meditative Klangereignisse.
Bei der "Langen Kulturnacht" in Stuttgart wird ein Konzert in der Markuskirche mitgeschnitten, daraus entsteht die erste CD der Gruppe.
Dazu Teflon Fonfara: "Mir ist längst bekannt, dass die eigentliche Magie nicht mit den Tönen sondern zwischen den Tönen stattfindet. Und wenn der ganze Saal in Trance auf den Boden liegt, ist dies der Ausdruck heilender Magie."
Mit dem Didgeridoo-Spieler Ralph Gaukel gründet er JUNGLE NIGHT, ein experimentierfreudiges Duo oder Trio (Andreas Pastorek, Percussion) für magische Klänge von der Meditation zur Ekstase: "Asian Underground & Australian Boogie". Hierbei entstehen viele Live-Mitschnitte und kein Auftritt ist wie der andere, das Programm entsteht live on stage.
Ein weiteres Live-Projekt ist das sensationelle Duo ASIAN STARS mit Catrin Cohnen (indische Tanpura, Harmonizing Voice): Weltmusik aus dem High-Tech-Universum. Oder: Eine gewagte Klang-Performance mit indischen Momenten, technischen Spielereien und dem Anschein, als ginge es hier in irgend einer Weise um asiatische Ausdrucksformen. Jeder einzelne unerwartete Moment unterhält ein meditativ hypnotisiertes oder ekstatisch tanzendes Publikum mit Beats und Loops.

Harmonie und Heilung - das Spiel des Alltags

Der Künstler Teflon Fonfara ist als Gefühlsmensch immer auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen und definierte humorvolle Unterhaltung als heilsames Ereignis. Wenig beeindruckt von der damals aufkommenden Esoterikwelle ernährt er sich seit 1988 für seine gesteigerte und sensiblere Wahrnehmung fleischlos und begann - gefolgt von Eingebungen - weltliche und spirituelle Gesetzmäßigkeiten zum "Spiel des Alltags" werden zu lassen.
Mit konstruktiven Gedanken die persönliche Zukunft kreativ entstehen zu lassen, ist die Grundlage des Mentaltrainings und positiven Denkens.

Die mediale Sicht

Vorgänge wie Kraftübertragung durch Gedanken und Visualisierung - auch Übertragung in die Ferne - oder Kraftübertragung durch Handberührung - oder die Wahrnehmung der menschlichen Aura in Farbigkeit wurden zu seinem Alltag im Umgang mit Menschen, die ihn vermehrt aufsuchten für einen Rat bezüglich weltlich-spiritueller Gesetzmäßigkeiten oder für eine gesundheitliche Hilfe.

Kreativität ist eine spirituelle Intuition

Teflon Fonfara gibt zeitweise Seminare für Entspannungsmeditation und mentales Training zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte sowie Wochenend- und Ferienkurse mit spirituellen und weltlichen Themen und berät Menschen mit Problemen auch im Forum seiner Internetseite.
Mit einer Online-Meditation bringt er Menschen durch das Internet mediative Entspannungsübungen bei zum Auftanken und Relaxen.
So verbreitet Teflon Fonfara seine Art von Harmonie durch die Übertragung heilender Kraft, durch seinen Humor und durch den Klang seiner Musik.